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Samstag, 18. Mai 2019
Noch 1169 freie Startplätze

Startschuss fürs Stadtfest – 1.300 feiern beim Leipziger Nachtlauf

Leipzig läuft – und wie! Rund 1.300 Teilnehmer sind mit dem Nachtlauf einmal mehr betont sportlich ins Stadtfest-Wochenende gestartet. Erstmals hieß die Siegerin allerdings nicht Kathrin Bogen. Dafür war der Schnellste ein Altbekannter.

Aller guten Dinge sind sechs – zumindest ist das beim Leipziger Nachtlauf so. Das Teilnehmerfeld groß wie eh und je, die Stimmung prächtig, die Läufer glücklich – und die Organisatoren deshalb umso zufriedener. „Die sechste Auflage des sportlichen Stadtfest-Höhepunkts wird uns lange in Erinnerung bleiben. Der Ortswechsel von Start und Ziel vom Paulinum zum Richard-Wagner-Platz hat sich wirklich gelohnt“, sagt Reinhardt Schmidt von der Laufszene Events GmbH und berichtet von vielen strahlenden Gesichtern.

Genau 1.243 Teilnehmer haben sich am Freitagabend auf den Weg gemacht auf den attraktiven Drei-Rundenkurs mitten durchs Stadtfest, der durch zwei, drei Kurven weniger im Vergleich zu den Vorjahren nun noch schneller geworden ist. Dass der Titelverteidiger und große Favorit Vincent Hoyer für einen neuen Streckenrekord sorgen würde, überrascht also kaum. Seine 27:16 Minuten, die er für die insgesamt neun Kilometer benötigte, können sich allerdings mehr als sehen lassen. Damit verwies der Lokalmatador mit großem Vorsprung den Chemnitzer Tarik Khales (28:02) und Sebastian Nitsche (28:04) aus Leipzig auf die Plätze zwei und drei.

Eine kleine Überraschung gab es bei den Frauen. Erstmals hieß die Siegerin nicht Kathrin Bogen. Die erfahrene Leipzigerin, die alle bisherigen fünf Nachtläufe für sich entschieden hatte, musste sich diesmal Juliane Meyer geschlagen geben. Im Ziel hatte sie mit 32:06 Minuten ganze 16 Sekunden Vorsprung auf Bogen. Weitere 17 Sekunden danach erreichte Sandra Boitz als Dritte den Richard-Wagner-Platz. Feiern konnten im Ziel jedoch alle nach ihrem aktiven Auftakt ins lange Stadtfest-Wochenende.

Alle Ergebnisse im Internet: www.leipziger-nachtlauf.de

Neues Startareal und kleine Streckenänderungen

Sicherheitsauflagen erfordern den Umzug vom Augustusplatz auf den nicht weniger schönen Richard-Wagner-Platz. Hier werden wir euch in Zukunft in die Spur schicken und natürlich auch wieder mit viel Applaus emfpangen, wenn ihr die leicht angepasste und damit verbesserte 9 km Strecke des Leipziger Nachtlaufs gelaufen seid. Wie gewohnt findet ihr von der Ausgabe der Startunterlagen bis zur Zielverpflegung alles an einem (Richard-Wagner)-Platz. Auch der Weg von der Umkleide oder der Toilette zur Startlinie ist weiterhin sehr entspannt.

Auch an der Strecke haben wir etwas "gewerkelt" und ein paar Kurven herausgenommen. Uns bringt das mehr Planungssicherheit und euch schnellere Zeiten. Eine klassische "Win-Win"-Situation also. :)

Wir freuen uns auf die neue Start (und Ziel-)umgebung und natürlich auch auf euch und sehen uns am 3. Juni zum Leipziger Nachtlauf.

Das Nachtlauf-Teilnehmershirt ist da!

Endlich können wir euch das neue JAKO Teilnehmershirt 2016 präsentieren. Mit JAKO haben wir einen professionellen Sportausstatter an der Seite, der uns bei den Nachtläufen kleidungsmäßig ganz nach vorn bringt. Bei der Anmeldung kannst du dir ab sofort das Teilnehmershirt für nur 25 € zu deinem Startplatz dazu buchen. Am Veranstaltungstag werden wir das Shirt natürlich auch zum Verkauf anbieten.

Bereits 400 Meldungen im Kasten!

Der Leipziger Nachtlauf wird in diesem jungen Jahr bereits prächtig angenommen. Gut 25 % mehr Anmeldungen liegen dem Meldebüro vor. Der 9 Kilometer lange Lauf, der am 3. Juni um 21 Uhr vom RIchard-Wagner-Platz drei Runden durch das Stadtfest dreht, ist erwartungsgemäß der Läufermagnet. Über 400 Anmeldungen liegen hier schon vor. 

Wer sich beeilt und schnell meldet, der startet noch für die vergünstigten Startgebühren: www.leipziger-nachtlauf.de

Großes Kino in Dresden – Marathon-Legende trifft Lauf-Zwillinge

Emotional, bewegend, begeisternd und laufend große Gefühle. Oder ganz einfach: großes Kino. So lässt sich der Ehrenpokalabend der Laufszene Sachsen am Freitagabend im Ufa-Kristallpalast am besten zusammenfassen. Die Hauptdarsteller vor der Leinwand: Dresdens Marathon-Legende Jörg Peter und die Lauf-Zwillinge Anna und Lisa Hahner.

Die Lichter gehen aus und die Gefühle auf große Reise. Von Dresden nach Tokio über Seoul und Hamburg bis nach Rio de Janeiro und wieder zurück – es ist eine Weltreise und zugleich die Stationen des Läuferlebens von Jörg Peter verbunden mit dem Traumziel von Anna und Lisa Hahner, den schnellsten Lauf-Zwillingen Deutschlands. Und es sind zwei Generationen, die da am Freitagabend aufeinandertreffen. Was sie verbindet: die Liebe zum Laufen, mit der sie die rund 500 Gäste beim zweiten Ehrenpokalabend der Laufszene Sachsen im nahezu ausverkauften Kinosaal des Ufa-Kristallpalasts begeistern. Der eine wird ausgezeichnet für das, was er geleistet hat, die anderen zwei erzählen davon, was sie noch leisten wollen – und vor allem, wie sie das schaffen können.
„Das ist schon gewaltig“, sagt Jörg Peter und meint damit zweierlei: seinen 27 Jahre lang bestehenden deutschen Marathonrekord und natürlich den Ehrenpokal für sein läuferisches Lebenswerk. Mit einer bewegenden Laudatio würdigt Gerald Henzel, Chef des Dresden-Marathon-Vereins, die Weltklasse-Leistungen des inzwischen 60-jährigen Dresdners. Aber er erzählt auch von fast schon tragischen Momenten, nämlich von vier Olympia-Nominierungen, aber nur einem Zieldurchlauf bei den Spielen. Verletzungen (1988, 1992) und der Olympia-Boykott (1984) sorgen dafür, dass der sechste Platz über 10.000 Meter von 1980 Jörg Peters beste Platzierung bleibt. Unvergessen neben sechs DDR-Meistertiteln und den zwei Siegen beim Hamburg-Marathon ist der 14. Februar 1988, als er in Tokio fast nebenbei in 2:08:47 Stunden einen deutschen Marathonrekord aufstellt, den Arne Gabius erst im November 2015 um ganze 14 Sekunden verbessert.

Gabius ist es am Freitag auch, der für die Überraschung des Abends sorgt und dem Preisträger per Videobotschaft aus dem Trainingslager in Kenia zur Auszeichnung gratuliert. Der Pokal, verrät Jörg Peter, erhält einen Ehrenplatz im Wohnzimmer. „Wir haben gerade renoviert. Die alten Pokale mussten runter in den Keller. Jetzt ist also wieder Platz“, sagt der stets bescheidene Dresdner.
Begeistert verfolgen die Hahner-Zwillinge den Auftritt, ehe sie selbst begeistern. „Run an die Pole Position“ heißt ihr Vortrag, in dem sie von ihrer Motivation, ihrem Training, der Vorliebe für Süßigkeiten und ihrem gemeinsamen Ziel erzählen: der olympische Marathon am 14. August 2016 in Rio. „Das ist unser Traum, und der wird wirklich Realität“, sagt Lisa, während Anna mit einem unerwarteten Ernährungstipp aufwartet: „90 Prozent Gesundes, 10 Prozent Süßes.“ Nicht zuletzt deshalb sind die Zwillinge wieder gern nach Dresden gekommen. Die beste, die original sächsische Eierschecke gibt´s eben nur hier. Ein großes Stück gönnen sie sich auch an diesem Samstag, ehe sie am Sonntag mit mehr als 3.000 Läufern beim 26. Internationalen Karstadt sports Citylauf an der Startlinie stehen. Und das doppelt: Erst beim 5-km-Rennen und danach gleich noch bei den 10 Kilometern.

www.citylauf-dresden.de

Bis 30.4. vergünstigt anmelden!

Sparer aufgepasst. Wer sich bis zum 30.4. für den 6. Leipziger Nachtlauf anmeldet, spart bares Geld. Bis zum 30.4. kostet jeder Startplatz nur 16 €. Wer danach meldet zahlt dann 18 € für den beliebten Lauf zum Leipziger Stadtfest. Aktuell liegen bereits über 400 Anmeldungen für den Lauf am 3. Juni vor und wir schielen auf einen neuen Teilnehmerrekord mit über 1.500 Läufern. 
Let´s rock Hypezig @ night!